F2: Wie sicher ist die Impfung?

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Sicherheit ist immer relativ

Nichts auf dieser Welt ist zu 100 % sicher. Wir müssen uns damit abfinden, dass unser Bedürfnis nach vollständiger Sicherheit (und damit auch Kontrolle) nicht befriedigt werden kann. Es kann immer etwas passieren, das wir nicht vorhersehen konnten. In der Technik wird mit kalkuliertem Risiko gearbeitet, z.B. werden Hochwasserschutzmaßnahmen in bewohntem Gebiet auf ein 100-jähriges Ereignis ausgelegt, weil die Baumaßnahmen andernfalls absurde Ausmaße annehmen würden. Das bedeutet, dass über einen langen Zeitraum betrachtet das Gebiet durchschnittlich 1x in 100 Jahren überschwemmt wird. Wer Pech hat, kommt auch öfter zum Handkuss. Statistische Ereignisse verhalten sich nicht gleichmäßig sondern zufällig. Nur bei Betrachtung großer Mengen oder Zeiträumen werden Aussagen über die Gesamtheit möglich, niemals jedoch für den Einzelfall. Vielleicht ändern sich noch dazu im Lauf der Zeit die Rahmenbedingungen – dann stimmt die ganze Wahrscheinlichkeitsrechnung überhaupt nicht mehr.

Auf die Impfung übertragen bedeutet das: im Zuge der Studien, die der Zulassung zugrunde lagen, traten unerwünschte Wirkungen in einem Maße auf, das von der Zulassungsbehörde (in unserem Fall die europäische Arzneimittelbehörde EMA) im Verhältnis zum Nutzen als zumutbar eingestuft wurde.

Der Satz „Die Impfung ist sicher!“ ist also keineswegs eine wissenschaftliche, sondern eine medizinisch-pragmatische Aussage, die bedeutet: „Der Einsatz dieser Behandlung erscheint den beauftragten Gremien angemessen. Im Einzelfall kann Alles ganz anders sein.“

Persönliche Gedanken:

.Ein Mensch und das Leben sind komplexe Angelegenheiten. Jeder Eingriff stellt ein individuelles Risiko dar. Dieses Risiko mit Hilfe von Statistik zu bewerten, halte ich an sich für fragwürdig. Die Entscheidung für den Einsatz eines Arzneimittels erfolgt im Normalfall durch einen Arzt (s. „ärztliche Kunst“) und die betroffene Person gemeinsam. Vor einem Arzneimittel im Einzelfall Angst zu haben, ist eine mögliche menschliche Reaktion, besonders dann, wenn es sich um eine neuartige Technologie handelt.
.Bei der mRNA-Impfung handelt es sich um ein biotechnologisches Konzept, das in großem Stil noch nicht am Menschen erprobt ist. Das zitierte Schaubild über die bisherigen Entwicklungen stammt aus einer Abhandlung über die mRNA-Methode im Zusammenhang mit HIV, s. Abschnitt ‚What is mRNA vaccine and how does it work?‘.
.Menschen, die sich dabei unwohl oder unsicher fühlen, als ‚wissenschaftsfeindlich‘, ‚uninformiert‘ oder ‚irrational‘ zu bezeichnen, ist eine absurde Unterstellung und impertinent.
.Der Entdecker des mRNA-Prinzips, Robert Malone, publiziert kritische Artikel zu dem Thema und ist mit account-Löschungen konfrontiert, die man als Zensur bezeichnen muss.

Vertrauensfaktor = 0
10 = sonnenklar, ich kann mich auf die Sache verlassen und empfinde volles Vertrauen
0 = völlig widersprüchliche oder unklare Datenlage, etwas macht mich misstrauisch

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